Vienna Teng – Tochter taiwanischer USA-Einwanderer – ist seit gut einem Jahrzehnt auf dem besten Wege, eine der neuen Ikonen des amerikanischen Songwriter Pantheons zu werden. Bereits auf ihrem 2002 erschienenen Debut Album „Walking Hour“ beweist sie großartiges Talent, aussagekräftige Texte in wunderschöne Melodien zu kleiden. Kein Thema scheint ihr zu schwierig, sogar ein Autounfall, bei dem sie selbst ums Leben kommt, wird zur Songgrundlage. Der Nahostkonflikt wird von den verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Für die Schilderung der ausweglosen Lage der Armutsflüchtlinge an der US-Mexikanischen Grenze lernt sie sogar Spanisch. Sie klagt nie mit erhobenem Zeigefinger an, aber sie bezieht klar Stellung, und trotzdem sind ihre Lieder warm, manchmal fast leicht, voller komplexer Arrangements mit vielen musikalischen Überraschungen: wunderschöne Folk-, Pop-, Jazzminiaturen.


Zwei Jahre pausierte Vienna Teng. Sie hatte bereits ein Studium der Computerwissenschaften an der Stanford University abgeschlossen und wollte nun in Michigan Business und Umwelttechnologien studieren. Nach ihrem Abschluss kehrt sie mit neuer Kraft und neuen Songtexten zurück auf unsere Bühnen.
Ihre musikalische Abstinenz ließ sie noch energischer und tiefer in das Schreiben neuer Lieder eintauchen, sie mischt sich ein, aber nicht nur mit ihren Liedern, sondern auch persönlich, sie ist aktiv in zahlreichen humanitären und Umweltprojekten.

 

Vienna Teng - Promofoto


Sie ist eine großartige Geschichtenerzählerin, sie denkt sich in Menschen und Schicksale hinein, ist sozusagen mittendrin. Und obwohl ihre Lieder sehr textlastig sind, ist die Musik von Vienna der Dreh-und Angelpunkt ihres Auftritts. Ihre Rhythmen und Melodien machen süchtig. Sie begeistert mit ihrem perfekten Klavierspiel, und ihre Stimme ist mal glasklar, fast mädchenhaft, dann wieder zeigt sie ein Faible für dissonante Melancholie. Im Einsatz sind sowohl natürliche Instrumente – in erster Linie Klavier und Percussion – aber auch digitale Sounds. Das Ergebnis: ein ungemein moderner Kammer-Pop, vorgetragen von einer ungemein sympathischen Singer-Songwriterin.
"Manchmal bezweifle ich, dass wir all diese selbst verursachten Krisen überleben können, ob es die Klimaveränderung ist, unsere politische Ohnmacht, oder was auch immer“,  sagt Vienna Teng, "aber jedes Mal, wenn ich mich mehr in die Thematiken vertiefe, anstatt mich abzuwenden, fühle ich mich glücklich, am Leben zu sein. Und es ist, als ob ich mich in die Musik und dadurch in die Welt wieder neu verliebt hätte. Durch die Musik können wir oft schmerzhafte Widersprüche transformieren, wir können umarmen, was uns zu überwältigen droht .“

 

http://viennateng.com

 

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